Geschichte
Dieser Kurzabriss zur Geschichte der Schützenbruderschaft ist im Wesentlichen dem
"Heimatbuch Lenhausen"
von Alfons Greitemann, herausgegeben 1968 entnommen.
Vermutlich gab es bereits
im 13. Jahrhundert eine Schützengilde bei den Grundherrengerichten
in Lenhausen. Gründungsjahr der St. Anna-Schützenbruderschaft
ist aber 1818.
Eine Plakette an der Königskette trägt die Inschrift:
"Ludwig Vetter II. Schützenkönig 1819"
Das jährliche Schützenfest wird von je her am ersten Sonntag im August gefeiert. Es wird traditionsgemäß am Samstag mit der feierlichen Vesper eingeleitet.
Die Vogelstange stand bis 1893 auf dem "Strängen" (jetzt ist dort die Kläranlage), seitdem an der heutigen Stelle, die früher "Kamp" genannt wurde, am jetzigen Sportplatz.
Das Schützenzelt stand früher auf einem Grundstück des Grafen von Plettenberg, gegenüber dem Schloss, auf der anderen Seite der Fretter. Später wurde es gegenüber dem Pfarrhaus auf einem Grundstück Molitor aufgestellt.
Im Jahre 1893 wurde ein Schützenzelt zum Preis
von 300 Reichsmark angeschafft, im Jahre 1899 ein neues zum Preis von
960 RM. Dieses wurde zur Deckung des Anschaffungspreises gegen Pacht ausgeliehen.
Im Jahr 1910 beschloss die Generalversammlung, vom damaligen Schützenbruder
Paul Bischoff ein Grundstück für 2700 Reichsmark zu erwerben
und dort eine Schützenhalle zu bauen. Diese wurde unter dem damaligen
Schützenhauptmann Josef Tönnesmann für 21.000 Reichsmark
in den Jahren 1910 und 1911 erbaut. Architekt war Herr Fahning aus Förde
(bei Grevenbrück).
Noch heute wird die Schützenbruderschaft für die herrliche,
inzwischen unter Denkmalschutz stehende Halle beneidet.